de luxe

Schlechtes Material. Seufz.

Ich weiß nicht, was sich die Hersteller von „lingerie de luxe“ dabei dachten, Kunststoffösen an das seidene Unterkleid zu machen. Seide hält jahrelang, Plastik nicht.

geflickte Unterkleidträger

Naja, man kann’s ausbessern.

Seemannschaft

Dazu zählen nicht nur Nautik und Meteorologie, sondern auch Handarbeit. Die Prinzipien sind dieselben, ob man nun Strümpfe oder Segel flickt: größtmögliche Reibung herstellen, und: nicht lang warten damit. Bloß das Werkzeug ist etwas gröber.

Segelmacherwerzeug (c) vilmoskoerte

Vilmoskörte hat’s fotografiert.

Gute Seemannschaft umfaßt natürlich noch mehr. Kein Wunder, daß Matrose mal ein Beruf mit dreijähriger Ausbildung war.

Provisorien

Krepp gegen den Verschleiß.

Mit Klebeband gegen den Zahn der Zeit.


Das arme Schiff geht kaputt. Leinen und Taue zerfransen, dauernd muß man pumpen, Wasser dringt zwischen die Decksplanken und tropft in Kojen und Kajüten. Da müßte man mal. Wäre dringend nötig. Aber das kostet. Und so hilft man sich von Törn zu Törn mit Heftpflaster auf Beinbrüche, geht schon, geht schon. (Au. Hoffentlich.)

 

 

 

 

Feines Fädchen

Und von Frau Richensa: eine kleine Flickgeschichte mit Rosen (die gibt es zu sehen, wenn man den Originalbeitrag anschaut). Schönsten Dank!

Erinnerungsengramme

Gerne schaue ich ja im Stopfblog vorbei und denke mir immer, dass ich doch auch in meinen Schränken und Schubladen so manches Stück habe, welches von geschickten Fingern gestopft wurde. Zumeist habe ich keinen Fotoapparat zur Hand, wenn mir so ein Gespinst durch die Finger schlüpft. Aber gestern beim Bügeln passte alles: der Kopfkissenbezug war geplättet und der Fotoapparat in Griffweite.
Er hat die ungewöhnlichen Maße von 80 x 50 cm, wurde einst wohl aus einem Tischtuch genäht. Ich habe drei dieser Kissenbezüge. So etwas Feines wurde wieder gestopft. Auch wenn keines meiner Kissen wirklich gut hineinpasst, werden sie immer mal wieder benutzt.

Frau lakritze gewidmet…

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