Die schönsten bunten Garne gibt es bei Karu.

Karu unterwegs

Angeregt durch Lakritzes Stopfblog fielen mir die Fotos von einem Berliner Flohmarkt wieder ein, die sowieso ihretwegen entstanden,  und die Story mit dem Handarbeitsunterricht. Meiner Handarbeitslehrerin rutschte die Hand aus angesichts meiner störrischen Weigerung, das Stopfen von Strümpfen mit hässlichem kratziggrauen Garn und mit Hilfe eine Stopfpilzes zu erlernen, in dem die Nadel immer stecken blieb.  Sie schlug zwar nicht zu, riss aber in ehrlicher innerer Erzürnung an meinem Pferdeschwanz. „Was“ fragte sie mich mit bebender Stimme, immerhin waren das noch die Nachkriegsjahre, „was wirst Du tun, wenn die Socken Löcher haben?“ „Ich werfe sie weg“ war meine  aus innerer Überzeugung gegebene Antwort. In dem Halbjahr hatte ich die erste und einzige 4 auf dem Zeugnis.
Tatsächlich habe ich niemals Socken stopfen müssen. Das besorgt mit Hingabe der Hausherr. Er kann alles auf die feinste Weise geduldig mit Garn verschließen vom Socken bis zur Seidenbluse. Ich weiß das sehr zu…

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