Die schönsten bunten Garne gibt es bei Karu.

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Wundertüte: Nach Strich & Faden

Im Museum der Dinge steht ein Wundertütenautomat. Das hatte er für mich:

Ein Tütchen Fadennudeln (mit Suppenrezept), ein Papierdeckchen, drei Glitzerdinger mit Nadel zum Annähen, eine Schnur Lakritze.

Nach Strich und Faden: Wendung aus der Sprache der Weber, seit dem 19. Jahrhundert als Redewendung gebräuchlich. Stoffe wurden nach Strich (Webart) und Faden (Material) auf Fehlerfreiheit geprüft. Steht für „gründlich“.
nach Duden: Redewendungen (1992)

Paspeliert

Das Lächeln des Zyklopen: Jackett aus gewebter Seide mit Perlmuttknöpfen


Das gibt es nur bei handgearbeiteten Stücken: paspelierte Knopflöcher. Über jedes Knopfloch wird ein rechteckiges Stückchen Stoff genäht, mittig aufgeschnitten, durch die Öffnung gezogen und auf der Rückseite versäubert. Gewöhnliche Knopflöcher, auch bei teuren Marken, sind einfach umstickt.

Aus der Kurzwarenabteilung

Amann Titan Leinenzwirn 2-fach.


20 Meter Leinenzwirn – so fest, näht notfalls auch ohne Nadel. Vielleicht zum Segelflicken? Ich werde damit jedenfalls meinen Rucksack stopfen; der Name „Titan“ scheint mir dafür ein gutes Omen. Wenn das nicht hält!

Aus meinem Flickkorb

Nie findet man Garn in der richtigen Farbe.

Daß ich auch hoffnungslose Fälle nicht leicht wegwerfe, zeigt vielleicht einen Wunsch nach Kontinuität.

Ein geflicktes Kleidungsstück wird wertvoller durch die Zeit und Mühe, die man darauf verwendet hat, sagt eine, die es wissen muß. Ich gebe mein Bestes.