Stickhilfen

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Für die Schönschrift. (Klick: Genaueres.)

Ein weiterer Blick in die Bestände von Frau wardawas, diesmal: Wie haben die damals eigentlich diese Monogramme so wunderschön hinbekommen?

Mit diesen Schablonen und dem Stupfpinsel samt blauer Farbe markierte die fleißige Braut ihr Aussteuerleinen, das es anschließend mit säuberlicher Weißnäherei mit den Initialen zu besticken galt. Der Bestand erhielt außerden oft fortlaufende Nummern (das Dutzend Bettlaken, Taschentücher etc.). Selbst an die Bögen für die Langetten-Umrandung ist gedacht … Die bürgerlichen jungen Damen müssen Stunden und Stunden am Stickrahmen verbracht haben (wenn sie es nicht an das Dienstmädchen delegierten) …
Unfaßbar für heutige Verhältnisse; aber wer stickt, kann den Gedanken an den Liebsten nachhängen und treibt keine sonstige Allotria …
Schön für uns, wenn wir die sorgfältig bestickten Leinensachen erben oder auf dem Flohmarkt finden können. In Zeiten, wo Kleidung bei Primark für ein paar Euro gekauft, einmal getragen und dann weggeworfen wird, schon nachdenkenswert. Aber die Herstellung der schönen Leinenwäsche war halt enorm arbeitsaufwendig, die Qualität hielt Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, da ist der Wäschevorrat ein echter Schatz, Teil der „Mitgift“ und wird in Ehren gehalten.

Monogramm …