Ganz schön kaputt (unurban)

War'n Versuch wert.

War’n Versuch wert.

Also, urban ist es eigentlich nicht, wenn es nur gut tausend Einwohner hat, und es ist auch keine Brücke, sondern eine Uferbefestigung am Bach. Schade; ich hatte eigentlich gehofft, heute was für Herrn Ackerbaus Tag der urbanen Schönheit zu finden.

Nächstes Jahr vielleicht.

 

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Mit Löchern leben

Dank Frau Amsel ein bezaubernder Link: Pergament, hauchdünn geschabte Tierhaut, war ein kostbarer Datenträger. Das warf man nicht einfach weg, wenn man beim Schreiben auf ein Loch stieß.

Was aber tun, wenn man nichts tun kann gegen Löcher? Hier ein paar mittelalterliche Ideen (englisch — weitere Bilder, wenn man den Links folgt).

(Ehrlich, Frau Amsel sollte hier langsam einen Gastzugang bekommen.)

Langes Fädchen

Kleine Ferien mit Richensa: ein Ausflug zu den Webern im nördlichen Frankreich. Und möge die Stopfnadel noch lange fernbleiben –!

Erinnerungsengramme

„Langes Fädchen, faules Mädchen“ ist eine alte Spruchweisheit für stopfende oder nähende Mädchen. Für Weber dürfte sie nicht gelten, denn das hätte ein eher instabiles Gespinst zur Folge. Frau Lakritze mit ihren scharfen Augen hat sie im Bildhintergrund entdeckt, die langen Fäden und hier sollen sie nun gewoben werden.

Im Vorfrühling Ende März war ich mit meiner Schwester zur ersten schwesterlichen Urlaubsreise seit Kindertagen aufgebrochen, die uns unter anderem ins Elsass führte. Nach einem mächtig verregneten Aufenthalt in Strassbourg machten wir uns Richtung Süden gen Colmar auf. Die Sonne brach durch die Wolken, das Thermometer kletterte auf behagliche 12°C und wir waren hochzufrieden. Meine Schwester als Beifahrerin hatte uns eine schöne Tour durch die kleinen bunten Dörfer rund um Séléstat ausgesucht und als Zwischenstopp eine traditionelle Weberei vorgeschlagen.

„Kelsch“, so heisst der traditionelle Leinenstoff in Karooptik, der nur noch in ganz wenigen Webereien entsteht und zu solch einer führte uns…

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Schere, Zwirn, Papier.

Verpackung für Bücher. Verpackung für Kinkerlitzchen.

Das Glück warf mir einige Bögen altes Löschpapier in den Schoß, vorne hell, hinten dunkel, das ich seither als Geschenkpapier verwende. Für Bücher ist es einfach: Kordel drum, fertig.

Mit Zwirn genähtes Papier.

Als ich mal was anderes verpacken mußte, stellte ich fest, daß sich das Löschpapier wunderbar nähen läßt. Mit etwas grauem Zwirn wurde daraus eine Papiertasche für Kleinigkeiten.